Herzlich Willkommen auf "Geografitti"
"Geografitti" ist ein deutschsprachiges Blog-Magazin rund um das Thema Geoinformation. Die Themenplatte reich daher von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene, objektive Berichterstattung gibt es hier allerdings nicht. Geografitti ist gnadenlos subjektiv, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vollständig den Launen seines Machers unterworfen. Deswegen geht es hier auch nicht ausschließlich um Geodaten und GIS-Lösungen, sondern zusätzlich um die Dinge, die mir sonst noch im Leben und im Alltag auffallen. Genau genommen schreibe ich einfach, was ich will. Wer darin ein Konzept erkennt, kann dies gerne tun.
Und außerdem ist diese Webseite auch noch so eine Art Firmen-Homepage. Das hat mit der Ernährungslage zu tun: Weil man vom "Schreiben, was man will" eher schlecht leben kann, vom "Schreiben, was andere wollen" hingegen halbwegs gut, kann man den Textkoch für Redaktions- und PR-Tätigkeiten aller Art buchen. Das machen trotz meines Blogs sogar zahlreiche Kunden, denen ich an dieser Stelle den notwendigen Respekt und Dank zollen möchte: Meinen Respekt und vielen Dank.
Der Hamburger Justiz-Senator will im Bundesrat einen Gesetzentwurf (PDF) einbringen, der das Bundesdatenschutzgesetz mit Blick auf Google Street-View, nun, sagen wir mal „präzisieren“ soll. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die bisher freiwillig von Google akzeptierten Vereinbarungen mit den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder dadurch rechtlich verbindlich werden. An die Stelle einer Selbstverpflichtung des Unternehmens tritt die gesetzliche Verpflichtung, Personen sowie Autokennzeichen unkenntlich zu machen und Häuser aus den Bild-Datenbanken zu entfernen, wenn der Besitzer oder mindestens ein Bewohner dies verlangt. Darüber hinaus soll die zuständige Aufsichtsbehörde (welche eigentlich?) un die Öffentlichkeit vor der Datenerhebung durch „Anzeige in örtlichen Tageszeitungen“ darüber sowie über ihr Widerspruchrecht informiert werden. Und ganz wichtig: Entfernung oder Überwindung blickschützender Vorrichtungen geht über den Begriff der „allgemeine Zugänglichkeit“ hinaus, ist also nicht erlaubt. Das zielt auf die von Google genutzte Aufnahmehöhe von rund 2,50 Meter, mit der man angeblich über mannshohe Zäune gucken kann.
Die ersten unmittelbaren Einwände zu dem Gesetz treffen allerdings nicht das Problem. Ausdrücklich sind laut Entwurf allein „systematische und georeferenzierte Abbildung oder Übermittlung fotografischer oder filmischer Straßenansichten“ gemeint. Eine echte Lex-Google wenn man so will.
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Neue Weltsichten
Wer sagt denn, dass eine Weltkarte immer gleich aussehen muss? Diese Karte ziert das Cover des Tagungsbandes der Geoinformatik 2010 in Kiel und ist bekannt als …..?
Weiterlesen...Thalmann kocht, ißt und schreibt – die Textkoch-Kolumne in “Kulinary – Kochen, Reisen und Genießen” – Es gibt sie nach rund einem Jahr und fünf Heften nicht mehr.
Das liegt am unten stehenden Text, der jüngsten, schon nicht mehr gedruckten Ausgabe meiner Kolumne. Zu politisch für eine Koch- und Lifestylezeitschrift (!) oder auch schwulenfeindlich (!), in jedem Fall gehe das so nicht mit Westerwelle, war in etwa die Rückmeldung des Verlags. Ich solle das ändern. Wollte ich aber nicht. Qualitätsdiskussionen hätte ich mir ja jederzeit gefallen lassen, unlustige Glossen sind schließlich auch nicht in meinem Sinne. Aber auf unqualifizierte, oberflächliche Politcal Correctness reagiere ich mittlerweile allergisch.
Urteilen Sie selbst:
Mein Lieblings-Imbiss ist zu Gunsten einer Tapas Bar verschwunden. Keine gute Entwicklung. Der Imbiss war ein 70er Jahre Veteran und ich meine die echten 70er Jahre, nicht diese Disneyland-Version in den Lavalampen-Lounges mit Latte Macchiato für 5,20 Euro vor dem Laptop. Für die Currywurst warb man dort ohne jede Ironie mit dem unveränderten Rezept von 1973. Und dann war da noch dieser Kartoffelsalat. Auch er echte 70er Jahre: Grob, ungeschliffen und mit dezentem Bouquet für Feingeister vom Schlage eines Charles Bronson – nix für die urbane Bohéme, die jetzt dort Artischocken jongliert.
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Gerade gekocht
Geogeschäfte
Viel zu tun +++ stop +++ Blog leidet +++stop+++ gut, dass es Videos gibt+++stop+++Blaise Aguera y Arcas kann eigentlich immer faszinierende Neuigkeiten verkünden +++stop+++ diesmal auf der Where 2.0 +++stop+++ okay, nicht alles ganz so neu +++stop+++ aber schön zusammen gestellt. httpvh://www.youtube.com/watch?v=giOa6i9cXFI
Meine kleine Einlassung zur Geschichte von PolyGIS, IAC und SWBB bzw. Caigos von der Intergeo im Vorjahr gehört ja zu den meistgelesenen Stücken hier im Blog. Nun ist in der Fachzeitschrift "Business Geomatics" eine .. naja .. sagen wir mal Fortsetzung oder vielleicht auch eine Art Replik erschienen, ...
Im April 2008 war ich bereits von PhotoSynth fasziniert und klar: Es war nur eine Frage der Zeit bis Microsoft das mit seinem Mapping Angeboten kombiniert. Das scheint in absehbarer Zeit der Fall zu sein. In diesem Zusammenhang einen schönen Gruß an Frau Aigner. Falls sie noch ein ...
Genau 22 Vorträge von jeweils rund 20 Minuten und vier so genannte Community Sessions zwischen 60 und 90 Minuten markieren das Programm für die OpenStreetMap Community auf der FOSSGIS 2010, zu der der gleichnamige Verein vom 2. bis 5. März in die Universität Osnabrück einlädt. Erstmalig gibt es ...
Nach verschiedenen Medienberichten hat die EU heute ihre offizielle Entscheidung verkündet, wer die erste Fuhre Satelliten für Galileo bauen darf. Wie erwartet hat die OHB System AG aus Bremen den Zuschlag erhalten. Sie soll zunächst sogar 14 der notwendigen 24 Satelliten für das europäische Navigationssystem liefern. Bislang war ...
Eine offizielle Bestätigung der Nachricht, dass OHB und nicht Astrium/EADS einen ersten Auftrag zum Bau von acht Galileo-Satelliten erhält, steht noch aus. Aber in zahlreichen Medien werden schon fließig die Konsequenzen einer solchen Entscheidung diskutiert. Auffallend dabei: In französischen Medien ist das Thema viel stärker präsent, als hierzulande, ...
Politisches
“Google-Maps und Google Earth halte ich für ausgesprochen datenschutz- und persöhnlichkeitsgefährdend. Angenommen, Sie haben ein Grundstück in einer Alleinlage, das man von außen gar nicht einsehen kann. Von oben kann man alles genau sehen. (…) Google Streetview finde ich dagegen nicht so gefährlich. Das ist ein Auto, das auf der Straße [...]
Googles Kugel
Heute ist wohl StreetView-Tag, jedenfalls hat Google seine Deutschland-Pläne dazu in Berlin vorgestellt und entsprechend echot es im Medienwald. Und natürlich fehlt nie der Zusatz, das ganze Projekt sei “umstritten”. Google selbst hat dazu jetzt ein Gutachten vorgestellt, dass das Unternehmen bei Nikolaus Forgó vom Institut für Rechtsinformatik in Hannover in Auftrag gegeben hat. Danach [...]
Geografen besichtigen die Realität
Mal wieder das Privileg genossen, Michael Goodchild zu lauschen, der heute als Keynote-Speaker der Geoinformatik 2010 in Kiel auftrat. Der mit dem Lauréat Prix International de Géographie Vautrin Lud – eine Art Geo-Nobelpreis – ausgezeichnete Wissenschaftler aus Kalifornien schafft es als einer der wenigen in dieser ganzen GIS-Mischpoke, immer noch mal einen neuen Gedanken zu formulieren. Heute [...]
Satelliten weisen den Weg
Genau so habe ich mir einen Radroutenplaner immer vorgestellt: Man gibt seinen Start- und Zielpunkt ein und wird tatsächlich über Nebenstrecken und reine Fahrradwege abseits des Verkehrs, durch Parks und Grünanlagen gelotst. Naviki leistet genau dies: Keine vorgegebenen Rundrouten, keine regionalen Grenzen (“Radeln im Münsterland” und ähnliches) und alles auch noch in einem aufgeräumten Design, [...]
Textkoch
Tatsächlich: Seit 19. Mai gab es hier keinen neuen Blogeintrag, wie ein aufmerksamer Kommentator anmerkt, der eine Fehlfunktion seines Feed-Readers vermutete. Die Unterstellung eines technischen Defekts ehrt ihn. Aber es ist ganz simpel: Ich ersticke in Arbeit und habe den Ehrgeiz, im Juli nach über zwei Jahren mal wieder so etwas, wie eine Urlaubsreise anzutreten, [...]
Wissen für Jauch
Ich finde das ja ganz faszinierend: Die Verlinkung der Wirklichkeit mit Wikipedia. Semapedia ist eine Webseite, die Links zu Wikipedia-Einträge in Barcodes verwandelt. Selbige lassen sich als PDF ausdrucken und an entsprechenden Orten in der ganz realen Welt anbringen. Wer eines dieser neumodischen Smnartphones mit Barcode-Scanner App besitzt, kann den Code ablesen und bekommt direkt [...]
